Hotline für das Gewerbe eingerichtet, Vernetzung von bestehenden Initiativen soll vorangetrieben werden

Die Corona-Pandemie hat unsere Gesellschaft und ganz besonders auch unsere (regionale) Wirtschaft betroffen. Es ist eine ernste Situation von unbekanntem Ausmaß und unbekannter Dauer – für unsere Bürger und unsere Stadt mit den vielen Einzelhändlern, Mischbetrieben wie Autohäusern, etlichen Dienstleistern und der zahlreichen Gastronomie.
Um den wirtschaftlichen Auswirkungen des pandemiebedingten Lockdown entschlossen und mit aller Kraft entgegenzutreten, hat die CDU-geführte Bundesregierung deshalb ein Maßnahmenpaket von nie da gewesener Größenordnung auf den Weg gebracht.
Die zentrale Botschaft ist: Mit allen Mitteln werden umfassende und tiefgreifende Maßnahmen ergriffen, um die Krise zu bewältigen und gestärkt aus ihr hervor zu gehen.

Vor diesem Hintergrund hat sich der Vorstand des CDU Stadtverbandes Schopfheim um den Vorsitzenden Sascha Schneider Gedanken gemacht, wie die stark gebeutelte Wirtschaft in Schopfheim bei einem Lockdown-Ende wieder Fuß fassen kann und wie wir hier Unterstützung vor Ort leisten können.

Bei Themen wie z.B. zur schleppenden Auszahlung von beantragten Überbrückungshilfen richtet der CDU-Stadtverband Schopfheim eine Email-Hotline ein, um der betroffenen Wirtschaft vor Ort direkt zu helfen unter: hilfe@cdu-schopfheim.de . Ein Experten-Team der CDU Schopfheim ist im Hintergrund aktiv und vermittelt Hilfe zu ganz konkreten Fällen.

Für die Zeit nach dem Lockdown regt die CDU einen Masterplan an, der sich konkret an alle Beteiligten richten soll: den Gemeinderat, die Stadtverwaltung und den Gewerbeverein sowie Ehrenamtliche.

Unter Berücksichtigung eines geänderten Konsumverhaltens durch die lange Schließung von Geschäften und Betrieben zielen die Maßnahmen darauf ab, die Schopfheimer Innenstadt wieder zu beleben und die Umsätze in den Betrieben anzukurbeln. Die Innenstadt muss dauerhaft gestärkt werden und am besten mit dem Ziel mehrere Funktionen gleichberechtigt zu verbinden: den Konsum, das Erlebnis, die Kultur mit dem Wohnen/Leben/Arbeiten.

Stadtverbandsvorsitzender Sascha Schneider bezieht klare Position für einen einheitlichen Start von Handel, Gastronomie und Kultur, sobald die Corona Verordnung dies ermöglicht. „Die Stadtverwaltung/Arbeitskreis Innenstadt und der Gewerbeverein/Fokus Schopfheim möchte sich Gedanken machen, Ideen entwickeln und mit den Beteiligten koordinieren“.

Mit dem Maßnahmenplan möchte man eine Grundlage schaffen für den neuen City-Verein von Schopfheim. Konzeptionell soll sich dieser an den Beispielen Nagold, Lahr etc. anschließen und auch die gezielten Förderprogramme für Innenstädte seitens des Bundes und des Landes aufgreifen.

Die CDU Schopfheim möchte mit ihrem Vorstoß Leerstände aufgrund von drohenden Insolvenzen durch die Corona-Pandemie entgegenwirken. Dies funktioniert nur, wenn nun schnell und zügig agiert wird. Dabei unterstützt der CDU Stadtverband die Bemühungen des Gewerbevereins/ fokus schopfheim.

Wie sieht die Zukunft der Innenstadt aus? Die unterschiedlichen Funktionen der Innenstadt als Handels- und Dienstleistungszentrum, Ort für Begegnung, Freizeit und Kultur sowie Wohn- und Arbeitsraum sollen hierbei fortentwickelt werden. Dazu bestehen bereits viele Trendanalysen, die auf die Schopfheimer Gegebenheiten und die zukünftige Strategie angewandt und in ein Gesamtkonzept eingefasst werden können.

Besonders wichtig ist hier auch die Unterstützung des lokalen Handels gegenüber dem unpersönlichen Online-Handel. Mit digitalen Strategien ließe sich ein lokales Online-Netzwerk mit regionalem Bezug installieren. Die ersten Schritte hierzu wurden seitens des Gewerbevereins bereits unternommen. Hier gilt es, keinen Händler, Dienstleister, Gastronomen etc. zurück zu lassen und vielmehr alle einzubinden und diejenigen zu unterstützen, die es selbst nicht bewerkstelligen können.

Denkbar sind auch einzelne Marketing-Kampagnen: Wie z.B. die Start-Kampagne „Willkommen zurück!“, bei der Kunden und Gäste Ihren Kassenbon bei der Stadt einreichen und für den Umsatz einen Dankeschön-Gutschein zurück erhalten.
Dies könnte auch mit einer Verlosung verknüpft werden.

Der Eckpunkt eines Aktionsplans könnte sein: Neben der Wiederaufnahme erfolgreicher Veranstaltungsprofile, auch neue Open-Air-Formate in der Innenstadt, natürlich abgestimmt auf die aktuellen Pandemieentwicklungen und Corona-Verordnungen.
Auch ließe sich der sehr beliebte Schopfheimer Wochenmarkt weiter vermarkten und auch die Marktbeschicker mehr in den Fokus einer Marketing-Kampagne setzen.

Ein weiterer Punkt könnte sich dem touristischen Geschehen widmen, der ja einen wichtigen Wirtschaftsfaktor gerade für die Gastronomie in Schopfheim darstellt. Mit neuen Formaten könnte die Stadt neue Zielgruppen aus der und für die Region erschließen.

Die CDU Schopfheim ist überzeugt mit dieser gemeinsamen Anstrengung aller Akteure die Schopfheimer Innenstadt wieder zu einem lebendigen und attraktiven Treffpunkt zu transformieren.

« Die CDU will in Schopfheim Wohnraum für Familien fördern