CDU-Stadtverband Schopfheim
 
Presse
09.06.2019, 22:14 Uhr | Badischer Zeitung / Anja Bertsch Übersicht | Drucken
Von der Freude, viel für andere zu tun
IM PORTRAIT: Werner Schute, der jüngst zum Ehrenvorsitzenden der Seniorenunion ernannt wurde und immer noch Ideen hat


Im Laufe seines Lebens hat Werner Schute für sein Engagement in Beruf und Ehrenamt eine Vielzahl von Auszeichnungen bekommen – eine Wand in seinem Wohnzimmer legt davon ebenso beredt Zeugnis ab wie seine eigenen Schilderungen. Seit kurzem ist seine Urkunden-Sammlung um ein Schmuckstück reicher: Die Schopfheimer CDU ernannte den 84-Jährigen für sein Engagement in der Seniorenriege der Partei zum Ehrenvorsitzenden. Kein Wunder bei einem, der sein ganzes Leben lang engagiert war, sich für andere einzusetzen.


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Werner Schute wurde vor gut 20 Jahren in Schopfheim ansässig und engagiert sich seitdem ehrenamtlich.
Seit 2009 hat er den Vorsitz der Schopfheimer Seniorenunion inne und sorgt in dieser Funktion für ein reiches und abwechslungsreiches Programm aus informativen Vorträgen, Ausflügen und Exkursionen und unbeschwerter Unterhaltung. "Mein ganzes Leben hat daraus bestanden, dass ich etwas für andere getan habe", fasst Schute sein Dasein zusammen, und fährt fort: "Für das Gute, was ich getan habe, hätte ich viel Geld bekommen können." Das aber habe er nicht gewollt, denn: "Es macht mir einfach Freude, Anderen eine Freude zu machen." Diesen Einsatz für andere zeigte er sowohl im beruflichen Bereich als auch im privaten.

Mit der Kolpingfamilie fasste Werner Schute Fuß

Von Beginn an war Werner Schutes Engagement eng mit der Kolpingfamilie verwoben: Schon in jungen Jahren war in seiner Heimat Recklinghausen Vorsitzender von Orts- und bald auch von Bezirksverein. Und "Kolping war auch schuld" daran, dass er sich im Jahr 1961 als junger Schlossermeister über die Weißwurstgrenze wagte, schildert Schute schmunzelnd: In München baute er ein Kolpinghaus mit auf und übernahm alsbald eine Schlosserwerkstatt, in der er so manchen Lehrling aus schwierigem oder auch ganz ohne Elternhaus unter seine Fittiche nahm, wie er stolz erinnert.

Die Kolpinggemeinschaft war denn auch ein erster Anlaufpunkt, als Werner Schute – mittlerweile im Rentenalter – vor bald 20 Jahren aus München nach Schopfheim zog, in die Heimat seiner Gattin. Auch bei der Schopfheimer Kolpingfamilie übernahm er schnell Verantwortung. Bis vergangenes Jahr etwa war er stellvertretender Vorsitzender – und versah dieses Amt einige Zeit ohne ersten Vorsitzenden an seiner Seite.

Sein Schwerpunkt liegt mittlerweile auf dem Engagement im Kreise der Senioren-Union. Zunächst deren stellvertretender Vorsitzender, übernahm Schute im Jahr 2009 das Amt des ersten Vorsitzenden; vor wenigen Tagen wurde er erneut in diesem Amt bestätigt. Den Schwerpunkt seiner Vorstands-Aktivitäten legt Werner Schute auf die Zusammenstellung eines abwechslungsreichen Programms für seine etwa drei Dutzend Alters- und Parteigenossen in der Senioren-Union. Etwa einmal im Monat treffen sich die Mitglieder zum Seniorennachmittag, der über die schiere Geselligkeit hinaus immer auch ein spezielles Programm hat.

Das kann ein Vortrag über das Engagement der ambulanten Hospizgruppe sein oder über die Arbeit von "Interplast", ein Sauserbummel (bei dem Schute schon auch mal selbst zum Unterhaltungsmusikus wird) oder ein Ausflug zur SWR-Rateshow "Sag die Wahrheit", ein Informationsmittag zum Thema Trickbetrüger oder ein Referat unterm Titel "Digitalisierung und Gesellschaft in Verantwortung".

"Quer durch den Gemüsegarten, was eben gerade aktuell ist", umreißt der Senior das Themenspektrum der Programme nonchalant, und führt einen untrüglichen Gradmesser ins Feld: "Das Programm muss mir selbst Freude machen." Seine Referenten bekommen dann von dem gelernten Schlosser auch schon einmal ein besonderes Geschenk, eine selbstgemachte Lampe etwa.

Ideen und Inspiration für die Seniorennachmittage schöpft Schute aus seinen breit aufgestellten Interessen und seinem dicht gewebten Netzwerk: "Ich komme viel herum, da bekommt man einiges mit", sagt Schute – "und wenn mich etwas interessiert, klopfe ich einfach an bei den Leuten. " Dass dem rüstigen Rentner die Ideen ausgehen, ist da auch nach zehn Jahren nicht abzusehen: "Ich habe noch eine ganze Liste von Themenvorschlägen", verkündet Schute.

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